Elternhilfe in NRW:
Wissen zu Jugendamt, Familiengericht & Umgang
Ich bin Ingo Schniertshauer, pädagogischer Begleiter (Bachelor Professional Sozialwesen) aus Eschweiler bei Aachen.
Hier teile ich praxiserprobtes Wissen für getrennte Eltern in NRW – von Köln, Düsseldorf und Dortmund bis Aachen und Münster.
Fokus: bestes Interesse des Kindes ("Kindeswohl") sichern, Konflikte deeskalieren, Umgang ermöglichen. Keine Rechtsberatung, sondern pädagogischer Lotse nach §12 Abs. 4 FamFG.
Regional: Begleitung in ganz NRW – telefonisch, online & vor Ort in Aachen, Köln, Düren, Heinsberg, Düsseldorf, Essen, Ruhrgebiet.
Neueste Beiträge: Umgang, Jugendamt & bestes Interesse des Kindes ("Kindeswohl")
Kompakte LinkedIn-Einblicke – für Eltern, Fachkräfte und Familienkanzleien in NRW.
Der Vergleich zwischen der Akteneinsicht nach § 25 SGB X und der Auskunft nach Art. 15 DSGVO-EU verdeutlicht zwei grundlegend unterschiedliche rechtliche Instrumente, die sich in Zweck, zeitlicher Geltung und Umfang erheblich unterscheiden.
Was viele nicht wissen: Auch mitten in einem Verfahren mit dem Jugendamt bleiben Eltern Eltern – und haben Rechte und Ansprüche, die im Alltag oft übersehen werden.
Die Veränderungskurve nach Kübler-Ross wird in meiner Berufspraxis schon länger von mir angewandt. Nun habe ich ein kostenloses aktuelles Arbeitspapier erstellt: Für Eltern und Beratende. Melden Sie sich bei mir, wenn Sie dieses zugesendet bekommen möchten:
Einfach unter https://elternbleiben.nrw/#kontakt melden.
Die Debatte, die geführt werden muss:
Gleichrangigkeit auf dem Papier reicht nicht.
§ 1627 BGB sagt klar:
Eltern üben die Sorge gleichrangig aus. Trotzdem landen die meisten Familien vor Gericht faktisch im Residenzmodell – paritätische Betreuung muss man sich erst erstreiten, statt dass sie der selbstverständliche Ausgangspunkt ist.
Das ist kein Gesetzeslücken-Problem.
Das ist ein Auslegungsproblem.
Die Norm existiert – sie wird nur in der Praxis nicht ernst genommen.
Meine These:
Wir benötigen keine neue Reform, sondern eine Richtervorlage, die die bestehende Gleichrangigkeitsnorm endlich konsequent in die Kindeswohlprüfung überführt. Nicht paritätische Betreuung muss begründet werden – sondern die Abweichung davon.
Belgien macht es längst so.
Der Deutsche Familiengerichtstag diskutiert es seit Jahren. Es ist Zeit, dass wir es auch einfordern.
Wer profitiert vom Status quo? Sicher nicht die Kinder, die in unnötig eskalierten Verfahren stehen. Zeit, diese Diskrepanz öffentlich zu benennen – und Konsequenzen zu fordern.
Wie belastete Kommunikation geändert werden kann und was die "IRIS-Strategie" oder der "Yellow Stone" bewirken kann - erste praktische Tipps für den ersten Schritt lesen Sie hier:
Wenn sogenannte "mildere Mittel" wie die Inanspruchnahme der öffentlichen oder der freien Hilfen (Jugendamt und Beratungsstellen nach §§ 17, 18 SGB) oder der "außergerichtliche Anwaltsvergleich nicht greift, wird der Weg über das Familiengericht gesucht...
Sie sind Fachanwältin und Fachanwalt für Familienrecht? Ihre Mandatin oder Mandant ist emotional stark belastet, so dass Ihre Aufgabe im Coaching und Mentoring besonders gefragt ist? Das muss nicht sein - schauen Sie sich auf meiner Seite https://elternbleiben.nrw/kanzlei.html um.
Wer kennt sein Recht aus dem SGB VIII? Wer wurde vom Jugendamt und den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe über diese Rechte, wie das Wunsch- und Wahlrecht (§ 5 SGB VIII), die Ombudschaft (§ 9a SGB VIII) oder den informellen Zusammenschluss (§ 4a SGB VIII), informiert?
Meine persönlichen Sichtweisen auf die BELLA-Studien und wie diese im Zusammenhang mit #elternbleiben zu sehen sind. Denn nicht das Familienmodell als solches ist der stärkste Prädiktor, sondern die Qualität der Beziehungen, familiärer Zusammenhalt, schulischer Stress und soziale Ressourcen.
Was kostet ein Beistand nach §12 FamFG beim Familiengericht in NRW?
Als pädagogischer Beistand bin ich kein Anwalt. Die Kosten sind transparent nach Tarif und oft deutlich günstiger als anwaltliche Vertretung. Viele Leistungen sind als pädagogische Begleitung über das Jugendamt oder als Selbstzahlerleistung abrechenbar. Siehe Tarife.
Helfen Sie auch beim Jugendamt in Köln, Düsseldorf oder Dortmund?
Ja. Ich begleite Eltern bei Gesprächen mit dem Jugendamt in ganz NRW – vor Ort, telefonisch oder per Video. Fokus: Deeskalation, Kindeswohl und klare Kommunikation.
Was ist der Unterschied zu einem Anwalt?
Ich biete keine Rechtsberatung (RDG). Ich bin Ihr pädagogischer Lotse: Ich strukturiere Konflikte, bereite Gespräche vor und halte den Blick auf das Kind – ergänzend zur anwaltlichen Vertretung.
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Ingo Schniertshauer: „Blog: Hilfe bei Jugendamt und Familiengericht in NRW“. Ombudschaft elternbleiben.nrw (nro + ngo) | Ingo Schniertshauer, Stand 05.08.2026. https://www.elternbleiben.info/blog/
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