Unabhängige sozialtherapeutische Anlaufstelle für Eltern in Konfliktsituationen


Sie sind Eltern und erleben Konflikte mit der Jugendhilfe, einem Träger oder dem Jugendamt?

Sie fühlen sich dabei überfordert, nicht verstanden oder unfair behandelt?
 
Dann bietet elternbleiben.nrw Ihnen einen geschützten Raum für Orientierung, Klärung und Stärkung.
 
Hinweis:
Ich bin keine staatlich anerkannte Ombudsperson nach § 9a SGB VIII und arbeite unabhängig von öffentlichen oder freien Trägern der Jugendhilfe.

Meine Tätigkeit ersetzt keine medizinische, psychologische, rechtliche oder heilkundliche Behandlung und dient ausschließlich der sozialtherapeutischen Unterstützung und Begleitung.
 

Was versteht man unter Sozialtherapie (ITPS)?

Sozialtherapie im Rahmen des ITPS ist ein sozialpädagogisch fundiertes, nicht-heilkundliches Angebot, das auf den Grundlagen der ICF-CY (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit für Kinder und Jugendliche) aufbaut.

Sie richtet den Blick nicht auf Diagnosen oder Defizite, sondern auf Fähigkeiten, Lebensbeteiligung und Umweltbedingungen, die das Wohlbefinden und die Entwicklung von Eltern und Kindern prägen.
 
Sozialtherapie stärkt die Teilhabe, Resilienz und Beziehungsfähigkeit innerhalb familiärer Systeme und arbeitet ressourcenorientiert, lösungsnah und menschenwürdig.
 

Freie unabhängige Ombudschaft – was bedeutet das?

Die unabhängige Ombudschaft versteht sich als Vermittlungsinstanz zwischen Eltern und Jugendhilfe, wenn Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse oder Vertrauensbrüche auftreten.

Ziel ist, Transparenz und Verständigung zu schaffen und Eltern zu befähigen, ihre Rechte und Pflichten selbstbestimmt wahrzunehmen.
Ombudschaft in diesem Sinne ist Teil eines sozialtherapeutischen Handelns: Sie begleitet Prozesse der Entscheidungsfindung, regt Perspektivwechsel an und hilft, tragfähige Lösungen zu entwickeln.
 
Ethisches Selbstverständnis meiner Arbeit
Ich orientiere mich an den Grundsätzen der Klinischen Sozialarbeit und an den Werten der ICF-CY:
Achtung der Würde, Förderung von Selbstbestimmung, soziale Teilhabe, Transparenz und Verantwortung.
Basis meiner Arbeit ist das Prinzip des informierten Einverständnisses – alle Schritte werden einvernehmlich, nachvollziehbar und im Dialog gestaltet.

In der Praxis bedeutet das:
  • Zuhören,
  • Verstehen,
  • gemeinsames Klären und
  • Begleitung zu Entscheidungen, die tragfähig und respektvoll für alle Beteiligten sind.
 
Kontaktaufnahme
Wenn Sie sich in einer belastenden Familiensituation befinden oder Unterstützung bei der Kommunikation mit der Jugendhilfe benötigen, können Sie sich vertrauensvoll an elternbleiben.nrw wenden.

Gemeinsam finden wir Wege, wie Sie wieder handlungsfähig und mit Ihrer Elternrolle im Einklang sein können.

 

Wie ich mit Ihnen arbeite – ICF-CY-orientiert und alltagsnah

 
In meiner sozialtherapeutischen Arbeit (ITPS) betrachte ich Familien nicht über Diagnosen, sondern über Alltag, Teilhabe und Beziehungen: Wie gelingt das Miteinander? Wo gerät der Alltag ins Stocken? Wo braucht es Entlastung oder neue Ideen?

Grundlage ist die ICF-CY, ein Modell, das beschreibt, wie Kinder und Eltern in ihrem Alltag funktionieren – beim Lernen, in der Familie, im sozialen Umfeld und im Kontakt mit Institutionen – und welche Umweltfaktoren sie stärken oder belasten.

Gemeinsam klären wir zunächst, was gut läuft (Ressourcen) und wo es hakt (Belastungen), zum Beispiel bei Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Übergängen zwischen Elternhaus, Kita, Schule oder Jugendhilfe.

Aus dieser Einschätzung entwickeln wir sozialtherapeutische Arbeitsaufträge in Form von SMARTem Familienzielen: konkret, alltagsnah, für einen überschaubaren Zeitraum und so formuliert, dass Eltern, Kinder und Fachkräfte verstehen, woran sie arbeiten – etwa: „Wir wollen erreichen, dass Absprachen zu Umgangsterminen für unser Kind vorher klar und ohne Streit getroffen werden.“

Diese Ziele verbinden die ICF-CY-Perspektive (Aktivitäten, Teilhabe, Umweltfaktoren) mit Ihrem Hilfesystem nach SGB VIII, etwa SPFH oder anderen Hilfen zur Erziehung, und unterstützen Sie darin, vor Gericht und gegenüber Jugendhilfe fachlich nachvollziehbar und kindorientiert zu argumentieren – ohne medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung zu ersetzen.
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